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Cebu

Ferdinand Magellan und farbenfrohe Fiestas

Tropisches Inselparadies mit mildem Klima. Vorgelagerte Inseln mit schneeweißen Stränden und traumhaften Tauchspots. Farbenfrohe Festivals und talentierte Musiker. Die Bewohner Cebus lieben es zu feiern und zu musizieren. Die Feste der Cebuanos werden mit vollem Prunk gefeiert. Die größte und farbenfrohste "Fiesta" ist das Sinulog Fest zu Ehren des Jesuskindes von Senor Santo Nino. Die Menschen ziehen tanzend und in bunte Kostüme gekleidet durch die Strassen, bis das Fest am frühen Abend mit einem großen Feuerwerk endet.

Geschichte:

Im Jahre 1521 landete hier der portugiesische Seefahrer Ferdinand Magellan und legte den Grundstein zur Christianisierung der Philippinen. Noch im selben Jahr wurde Magellan, bei seinem Versuch das Christentum auf der Insel Mactan zu verbreiten, vom Inselhäuptling Lapu Lapu erschlagen. Unter Miguel Lopez di Legaspi kam es dann zur ersten Ansiedlung der Europäer auf Cebu. In den folgenden Jahren sollte sich Cebu zur geschäftigen Provinzhauptstadt, die sie heute ist, entwickeln.

Landschaftscharakter:

Cebu ist größtenteils gebirgig und flacht nur zu den Küsten hin und im Norden ab. Im Norden findet man des weiteren große Zuckerrohrplantagen. Die Mangos von Cebu zählen zu den besten der Philippinen und sind im ganzen Land bekannt. Die Küsten werden gesäumt von schneeweißen Stränden. Vorgelagert liegen vereinzelt kleinere Inselchen. Korallenriffe laden zum Tauchen ein.

Cebu City:

Die Stadt Cebu ist stolz darauf, die älteste koloniale Stadt des Landes zu sein. Zahlreiche Sehenswürdigkeiten zeugen von ihrer Geschichte.

Von Legaspi errichtet, wurde das Fort San Jesu unter den Befreiungskämpfen der letzten Jahre des Zweiten Weltkrieges stark zerstört. Ende der 60er wurde die Festung renoviert und beherbergt heute ein historisches Museum.

Das Kreuz des Magellan erinnert an die Stelle, an der 1521 die ersten Filipinos getauft wurden. Angeblich soll sich das Originalkreuz in dem hohlen Kreuz befinden, dass sich nahe der City Hall befindet.

Magellan übergab Königin Juana als Taufgeschenk ein schwarzes Jesuskind, das sich heute in der Basilica Minor de Sante Nino. Nachdem die Statue das Feuer im Jahre 1565 überstand, verehren die Cebuanos das Jesuskind als ihren Schutzpatron. Die Basilika wurde von Legaspi an der Stelle erbaut, an der er damals die unbeschädigte Statue fand.

Der Besuch des Casa Gorordo Museums gibt einen Einblick in das Leben reicher Cebuaner um 1800. Das Haus der Familie Gorordo, die den ersten Bischof von Cebu stelle, wurde restauriert. Zu sehen gibt es, neben Mobiliar und liturgischen Requisiten, Fotos von Cebu.

Ca. 6 km vom Zentrum entfernt liegt der Taoist Temple. Die Tempelanlage ist reichverziert und ist Zentrum der taoistischen Glaubensgemeinschaft von Cebu.

Mactan Island:

Über die 864 Meter lange Mandaue-Mactan Bridge ist Mactan von Cebu City aus zu erreichen. An der Küste befinden sich dutzende Beach Resorts, teilweise wurden die Strände sogar eigens für die Resorts aufgeschüttet. Im Nordosten steht das Lapu Lapu Denkmal, zur Erinnerung an den Häuptling, der Magellan erschlug und somit zum ersten philippinischen Helden wurde, der eine Fremdherrschaft abwehrte.

Moalboal:

An der Südwestküste gelegen, gilt Moalboal als Hauptstadt der Taucher. Vorgelagert liegt, von einer farbenfrohen Unterwasserwelt umgeben, Pescador Island. Viele Dive Shops Moalboals bieten Ausflüge nach Pescador Island an.

Badian Island:

Badian Island liegt in einer lagunenartigen Bucht, südlich von Moalboal. Die Insel bieten dem Besucher schneeweiße Strände, atemberaubende Korallenriffe und tropische Vegetation.